Über mich …

Name Sebastian Dehmer
Geboren 14.02.1982
Sternzeichen Wassermann
Nation Deutsch
Geburtsort Darmstadt
Kind Zwei Söhne
Geschwister Tobias, Sandra, Christoph und Matthias
Wohnort Griesheim
Trainingsort Griesheim
Studienort h_darmstadt Fachbereich Gestaltung
Größe 1.81 m
Gewicht 70 kg
Schuhgröße 44, US 10
Körperfettgehalt 6,6% (2010), aktuell 7,2%
Ruhe-/ Maximal Puls 37 / 198
Trainer Bis 2010 Ralf Ebli
Klassifikation Olympischer Triathlon, Running
Verein TuS Griesheim
Kaderstatus 1999-2008 B-Kader, Heute Teamtriathlon Veranstalter vom Event |140.6 TEAM
Hobbies Design und Kunst, Musik, Autos und Boarding
Lieblingsgetränk Redbull und Hochlandkaffee
Lieblingsspeise Zucchinitorte, Pesto
Lieblingsmusik fast Alles…
Erstes Rennen 1998, Traisathlon

HÖHEPUNKTE DER KARRIERE …

2012
  • |140.6 TEAM – Dein Tag, dein Team, dein Triathlon! Startet am 01.07.2012 in Dieburg mit 700 Teilnehmern.
2011
  • Botschafter und Pate der Stadt Griesheim
  • Gründer von |140.6 Team
  • Platz sieben, Deutsche Meisterschaft, ADH, Darmstadt
  • Platz eins, Strassenlauf, Seligenstadt
  • Platz eins, Crossmeisterschaften, Wolfskehlen
2010
  • Platz zwei beim Silvesterlauf in Griesheim
  • Platz drei, Crosslauf Pfungstadt, 7780m : 24:56 min.
  • Platz fünf mit dem Team in der 1. Triathlon Bundesliga
  • Ein Mal Top 10 und drei Mal Top 20 in der 1. Triathlon Bundesliga
  • Gewinn der Zwiebelmeile, fünf Kilometer RUN
  • Erster Großkunde für Prinz Emil – Kidswear
  • Vordiplom mit Airbike
  • Praxissemester bei ADIDAS Design
2009
  • Gewinn Silvesterlauf, Griesheim
  • Auf der Ideenbörse mit Prinz Emil – Kidswear, Wallau
2008
  • Innovation Award und Newcomer im Kindertextilbereich, Köln
  • Patent auf Prinz Emil – Kidswear, Darmstadt
  • Beginn des Industrie-Design Studium, Diplom
2007
  • Europameister Team, Kopenhagen
2006
  • Deutsche Meisterschaft, Platz zwei, Schliersee
2005
  • Int. Deutscher Meister, Potsdam
  • U23 Deutscher Meister, Potsdam
  • Newcomer des Jahres, Hessen
2004
  • Gewinn Silvesterlauf, Frankfurt
  • Olympic Games Athen, Platz 26
  • U23 Weltmeister, Madeira
  • Goldenes Lorbeerblatt, Hessen
  • Gewinn 1. Bundesliga, Rennen in Leipzig, Gladbeck und München
2003
  • U23 WM, Platz vier, Queenstown
  • Dritter Militär Weltmeister, Holten
  • Deutsche Meisterschaft, Platz sechs, Stuttgart
2001
  • Junioren Weltmeister, Edmonton
  • Juniorsportler des Jahres, Platz drei, Stuttgart
2000
  • Int. Deutscher Meister der Junioren, Bornhöved
  • Europameisterschaft der Junioren, Platz zehn, Platz drei mit der Mannschaft, Karlsbad
1999
  • Sieger des Jugend-Länder-Vergleich, Xanten
1998
  • Gewinn des ersten Triathlon, Traisa

Laufbahn …

Ich kam erst im Alter von 17 Jahren zum Triathlon. Doch schon meinen ersten Wettkampf, ausgetragen in Traisa bei Darmstadt, gewann ich. Mein Weg führte danach stetig nach oben: 2001 wurde ich Junioren-Weltmeister, 2004 U23-Weltmeister und im selben Jahr startete ich bei den Olympischen Spielen in Athen. Obwohl ich noch einige Wochen zuvor bei einem Radsturz den Arm gebrochen hatte, ging ich für den erkrankten deutschen Meister Daniel Unger an den Start und erreichte einen respektablen 26. Platz.

“Ich bin in Athen zum Schnuppern gewesen, denn eigentlich lief meine Planung erst auf Peking 2008″

Mein Blick ging jedoch schon weiter: “Ich bin in Athen zum Schnuppern gewesen, denn eigentlich lief meine Planung erst auf Peking 2008″ (dtu.info.de, August 2005). Bereits 2005 wurde ich deutscher Meister. Ich war damit der erste Athlet, der gleichzeitig den Titel bei den Aktiven und bei der Altersklasse U23 innehatte.

Erster Laufbahntest: 2.000 Meter in 6:14 Minuten

Bevor ich zum Triathlon kam, spielte ich Fußball und Basketball. Nachdem ich im Alter von neun Jahren immer noch nicht schwimmen konnte, schickten mich meine Eltern in eine Schwimmschule. Bereits nach einem Jahr bestritt ich erste Wettkämpfe, wurde schnell Leistungsschwimmer. Nach meinem Sieg bei meinem ersten Triathlon in Traisa wurde ich in den hessischen Landeskader berufen, zu dem ich auch schon im Schwimmen und im Wasserball gehörte. Vor die Wahl für eine Sportart gestellt, entschied ich mich für den Triathlon. Nach einem Leistungstest auf der Tartanbahn sah ich mich bestätigt, als ich die 2.000 Meter in 6:14 Minuten absolvierte. Im Jahr 2000 gehörte ich dem C-Kader an, bei der Jugend-EM belegte ich Platz zehn im Einzel und Rang drei mit der Mannschaft, und am Ende der Saison gewann ich die internationalen deutschen Meisterschaften der Junioren.

Junioren Weltmeister, U23 Weltmeister…

Bereits ein Jahr später, im Jahr 2001, wurde ich Neunter bei der Junioren-EM in Karlsbad und siegte mit der Mannschaft. Im kanadischen Edmonton feierte ich meinen bis dato größten Erfolg. In 1:51:22 Stunden gewann ich die Junioren-Weltmeisterschaft. Zum Saisonfinale startete ich – trotz Fiebers – bei der deutschen Meisterschaft in Xanten und holte mir den Junioren-Titel. “Das war eine Zugabe zum Saisonende” (Triathlon, Nov./Dez. 2001), kommentierte ich den Erfolg. Die Leistungssteigerung erklärte sich mit der Zugehörigkeit zur Sportfördergruppe: “Seit Januar bin ich bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Saarbrücken und trainiere dort schon mit dem A-, B- und C-Kader … Das ganze Umfeld ist optimal. Die Jungs sind alle so gut drauf, dass man automatisch mitgerissen wird. Das macht richtig Laune” (Triathlon, Nov./Dez. 2001).

Die erste Triathlon Bundesliga als Sprungbrett in die Elite

Im Jahr 2002 stieg ich in die Männerklasse auf und nahm an verschiedenen Weltcuprennen teil. Mein bestes Resultat war der zehnte Platz in Hamburg. Dazu belegte ich in Edmonton, Corner Brook und Nizza Plätze im Mittelfeld. In der Bundesliga startete ich für den TuS Griesheim und gewann den Supersprint in Gladbeck, dazu wurde ich Vierter bei der Duathlon-DM in Viernheim. Ein Jahr später, 2003, schaffte ich den Durchbruch und belegte den zwölften Platz bei der Europameisterschaft. Darüber hinaus bewies mein vierter Platz bei der U23-WM in Neuseeland, dass ich zu den besten Triathleten meines Alters zählte. Bei der deutschen Meisterschaft wurde ich Sechster und im Weltcup wiederholte ich meinen zehnten Platz in Hamburg vom vergangenen Jahr. In der Bundesliga erkämpfte ich mir eine Reihe guter Platzierungen. Ich gewann das Rennen in Gladbeck und belegte am Ende mit dem TuS Griesheim den vierten Platz.

2004 – Mein Jahr!

Das Jahr 2004 begann für mich nach Maß. Ein Jahr nach meinem vierten Platz bei der U23-WM gewann ich auf Madeira den U23-WM-Titel. Auch im Weltcup zeigte ich mich in glänzender Form. Im mexikanischen Mazatlan belegte ich im April den vierten Platz. Doch im Mai stürzte ich vom Rad und brach mir den Arm. Ich konnte nur laufen und Krafttraining absolvieren. Dennoch kam ich schnell wieder in Form und entschied die beiden letzten Bundesligarennen in Gießen und Leipzig für mich.

“Ich habe Athen als Riesenchance gesehen, alles zu geben und Erfahrung zu sammeln, nicht als Belastung”

Sebi bei den Olympischen Sommerspielen

Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Spiele musste der deutsche Meister Daniel Unger wegen einer Erkrankung (Pfeiffersches Drüsenfieber) auf einen Start in Athen verzichten. Ich rückte als einziger noch qualifizierter deutsche Athlet nach. Zwar fehlte mir nach dem Armbruch noch Substanz für die schwere Radstrecke, aber: “Ich habe Athen als Riesenchance gesehen, alles zu geben und Erfahrung zu sammeln, nicht als Belastung” (Triathlon, Sept. 2005). Am Ende belegte ich in 1:57:02,88 Stunden den 26. Platz und meinte später im Gespräch mit dem Darmstädter Echo: “Ich habe meine Zielsetzung mit dem 26. Platz erfüllt” (Quelle: dtu.info.de). Mit der dreizehntbesten Laufzeit zeigte ich mein Potenzial, hatte aber am Radanstieg meine Probleme. “Ich bin allein gelaufen, habe sechs Plätze gutgemacht und sogar den Anschluss an die zweite Gruppe geschafft”, schilderte ich den Wettkampf.

Deutscher Meister in der Elite und U23 – einzigartig

Im Jahr 2005 knüpfte ich zunächst nahtlos an meine Erfolge an. In Potsdam wurde ich zum ersten Mal Deutscher Meister. “Ich habe auf meinen starken Antritt vertraut. Schnell hatte ich 20 Sekunden Vorsprung, die ich ins Ziel gerettet habe” (www.dtu.info.de), schilderte ich das Rennen. Ich war damit der erste Triathlet, der sowohl den Elite als auch den U23-Titel gewann. Im Herbst diagnostizierten die Ärzte eine schwere Virusinfektion, eine Gürtelrose am Auge. “Mein Arzt sagt mir heute noch, dass er gar nicht verstehen kann, wo ich die Leistung von Potsdam noch hergeholt habe” (Triathlon, Sept. 2005), erinnerte ich mich. Dennoch nahm ich später an der WM im japanischen Gamagori teil.

“Ohne Spaß am Sport geht nix! Aber mit einem ‘come on’ laufe ich zur Höchstform auf.” Meine Leistungen im Sport wirken sich nach eigenem Bekunden auch auf mein Befinden aus.

“Wenn es gut läuft im Sport, bin ich wie auf einer Wolke, da muss ich manchmal aufpassen, dass ich nicht überziehe” (Triathlon, Sept. 2005)

Februar 2008, Medienspiegel: „Sebastian Dehmer teilt auf seiner Homepage mit, dass er aus gesundheitlichen Gründen derzeit keinen Leistungssport ausüben kann. Der Triathlet kann daher nicht an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen.“

Es folgten zwei lange Jahre der Sportabstinenz für mich. In dieser Zeit habe ich meine Kreativität ausgelebt. Ich gründete das Kindertextil-Unternehmen “Prinz Emil – Kidswear“. Im Jahr 2008 wurde ich auf der weltgrößten Kind- und Jugendmesse als Newcomer eingeladen. Prinz Emil belegte beim Innovation Award einen Top 5 Platz! Doch mein Industrie-Design Studium und mein Unternehmen alleine reichte mir  nicht:

“Sebi ist zurück!“ – diesen Satz wollte ich so lange hören!

Nach Krankheit und einer kreativen Pause komme ich zurück! 2010 starte ich mein Comeback auf der Olympischen Distanz. Ehrgeiz, Fleiß, Talent und Freude an der Bewegung sind nur wenige Worte, die mich heute beschreiben. Mein Ziel: Die Olympischen Spiele in London.

Mein Praxissemester habe ich bei adidas gemacht. Hier arbeitete ich in der Performance-Running-Design Entwicklung. Mit “Training nach Plan!” kannst du dich mit individuellen Trainingsplänen von mir versorgen lassen. Als Referent halte ich Vorträge zu “Motivation im Sport und Unternehmen”.

“Man muss sein Glück in die eigenen Hände nehmen” Sebastian Dehmer (2001)

Wir schreiben das Jahr 2011. Neben meiner beruflichen Karriere widme ich mich sehr fokussiert dem Laufsport.

Ich arbeitete als Produkt Manager bei der Firma sailfish GmbH und bin aktuell selbstständiger Designer.

Als angehender Designer ist meine Leidenschaft das Gestalten und Entwickeln neuer Projekte.

Gründung von |140.6 TEAM

Im Jahr 2011 gründete ich zusammen mit David Thomas die Eventagentur |140.6 TEAM. Wir veranstalten einen Teamtriathlon in Dieburg. Unsere Idee: | 140.6 TEAM ist ein Triathlon über die Ironman-Distanz, eine Strecke von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,1km Laufen.
Diese Distanz wird durch 10 Mannschaftsstarter gemeinsam absolviert.

Die Distanz für jeden Teilnehmer:
400 Meter Schwimmen / 18 Kilometer Rad fahren / 4,2 Kilometer Laufen

Zielgruppe sind alle Sportler und Nicht-Sportler, welche Spaß an der Bewegung haben. Mit dem Teamtriathlonevent 140.6 TEAM wollen wir Werte vermitteln, die in unserer Gesellschaft als erstrebenswert betrachtet werden. Teamgeist, Kommunikation, Kollegialität, Fairplay und Gesundheit steigern den Erfolg im Unternehmen und Sport.

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